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Die Hafenstadt Brunsbüttel an der Elbe war als Austragungsort des Jahrestreffens 2016 der Bordgemeinschaft der Emdenfahrer ausgewählt worden. Vorangegangen war eine mehrmonatige Planung.
Hier der Bericht von Hartmut Hoffmann:


Am Himmelfahrtstag, 5. Mai 2016, trafen die angemeldeten Mitglieder mit ihren Partnern und Angehörigen im Hotel "Zur Traube" ein. Um 18 Uhr wurde in der Gaststube des Hotels das Einlaufbier gezapft. Nach dem Abendessen gab es die unterschiedlichsten Gespräche. Zu späterer Stunde zeigte Franz-Josef seinen Videofilm von der letzten Fahrt der Fregatte EMDEN V vor der Außerdienststellung im Jahr 2013.

Christian Wille hatte bei der Anfahrt zum Jahrestreffen schon eine kleine Seereise [1.797 KB] hinter sich.


Die EMDEN-Ausstellung

Für Freitag war eine Fahrt nach Hohenlockstedt angesagt. In dem Museum am Wasserturm besuchten wir die Ausstellung "SMS EMDEN - Seekrieg in Ostasien - Der Landungszug." Der Vorsitzende des Museums, Achim Jabusch, begrüßte uns in der Uniform eines preußischen Offiziers des 85. Regiments aus dem Jahr 1900. Nach erklärenden Worten zur Geschichte des Ortes Hohenlockstedt sowie zum Museum begaben wir uns in die Ausstellung. Für die meisten unserer Mitglieder war es die erste EMDEN-Ausstellung, die sie besucht haben. Und diejenigen, die die vorgehenden Ausstellungen in Emden und Wilhelmshaven gesehen haben, bestätigten, dass hier mehr zu sehen sei als andernorts. Nach dem zweiten Frühstück, das uns das Museumspersonal bereitet hatte, bestand die Möglichkeit, den im Jahr 1902 errichteten 24 Meter hohen Wasserturm zu besteigen. Von der oberen Plattform hat man die Möglichkeit, in allen Himmelsrichtungen die Umgebung zu betrachten.

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Tiefste Landstelle

Anschließend ging unsere Fahrt zurück in die Nähe von Brunsbüttel. Hier, nördlich der Stadt am Nord-Ostsee-Kanal, nahe der Gemeinde Neuendorf-Sachsenbande liegt die tiefste Landstelle Deutschlands. An dieser Stelle, bei 3,539 Meter unter NN befinden sich Hinweistafeln, ein acht Meter hoher Pfahl mit Angaben von Wasserständen bei früheren Überflutungen und auch eine Schutzhütte mit einem Gästebuch, ähnlich eines Gipfelbuches im Gebirge. Im artesischen Brunnen fließt ständig Wasser durch den Druck aus einer Tiefe von 25 Metern.

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Seemannsmission Brünsbüttel

Als letzter Tagespunkt war der Besuch der Seemannsmission Brunsbüttel angesagt. Eingangs überreichten wir unsere mitgebrachten Kleiderspenden, die noch Einsatz bei bedürftigen Seeleuten finden. Der Leiter der nahe des Brunsbütteler Hafens gelegen Mission, Diakon Leon Meier, erklärte uns die Aufgaben der Einrichtung und führte uns durch das Haus. Beeindruckend war der Gebetsraum für Seeleute unterschiedlichster Konfessionen. Die Einrichtung wird regelmäßig von Seeleuten genutzt, deren Schiffe im Brunsbütteler Hafen liegen. Später kamen wir der Einladung der Seemannsmission nach, hier im Anschluss an die Führung unser Abendessen einzunehmen. Leon Meier hatte den Grill angeworfen, im Vorfeld hatte das Personal Salate und andere leckere Beilagen erstellt. Besonders gut gefiel unseren Leuten, dass hier auf der großen Terrasse die Möglichkeit bestand, sich an Fußball-Kickern und beim Tischtennisspielen die angefutterten Pfunde abzuarbeiten. Nach dem Überreichen unseres BGEF-Wappens und einer Spende aus der Bordkasse verabschiedeten wir uns zu fortgeschrittener Stunde und traten die Heimreise zu unserem Hotel an. Beim anschließenden Feierabendbier ließen wir den Tag Revue passieren.

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Besuch der Schleuse

Am Vormittag des Samstags stand eine Schleusenführung in Brunsbüttel an. Die kompetente Mitarbeiterin der Volkshochschule wurde von einem Kanallotsen im Ruhestand unterstützt. Durch die beiden Personen erfuhren wir viel Wissenswertes zur Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals, den Baufortschritt für die neue Schleusenkammer und die Zukunftspläne der meist befahrenen Wasserstrasse der Welt. Anschließend stand Zeit zur freien Verfügung an, bevor wir ins Hotel zur Jahreshauptversammlung zurückfuhren.

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Über den NOK

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Die Hauptversammlung

Alle BGEF-Mitglieder des diesjährigen Treffens, zusätzlich unterstützt durch Harald Idschinski, nahmen an der Hauptversammlung teil. Alle Punkte der Tagesordnung wurden abgearbeitet. Die Vorstandsposten des Kassenwarts, der Schriftführerin sowie des ersten Vorsitzenden wurden wieder gewählt. Die Kassenprüfer wurden neu gewählt. Auch entschieden wir in einer Wahl für die neu zu besetzenden Position des Administrators unserer Homepage. Ferner stimmten wir uns über den Austragungsort der Hauptversammlung 2017 ab. Wir werden uns in der Himmelfahrtswoche vom 25. bis 28. Mai 2017 im Raum Aachen treffen.


Der Bordabend

Zum Abschluss unseres Treffens fand das traditionelle Bordfest am Samstagabend statt. Eingangs wurden die geladen Gäste, die Vorstandsmitglieder der befreundeten Marinekameradschaften Elmshorn und Rendsburg sowie der Leiter der Seemannsmission Brunsbüttel begrüßt. Mit Signal aus der Bootsmannsmaatenpfeife "Baken und Banken" wurde das Büffet eröffnet. Die Hotelküche hatte ein hervorragendes Büffet mit Köstlichkeiten des norddeutschen Bundeslandes gezaubert.
Als Höhepunkt trat der Shantychor des Männergesangsvereins Kellinghusen am Bordabend auf. Mit Döntjes von der Küste, Seemannsliedern und Shantys sorgten die Sänger für gute Stimmung und ließen teils Erinnerungen an die eigene Seefahrtszeit wach werden.
Mit dem Hereintragen unseres mit Kerzen bestückten Eisernen Kreuzes und dem traditionellen Hängemattenwalzer wurde der Bordabend um Mitternacht beendet.

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Der Abschied

Der Sonntag war wieder Heimreisetag. Nach dem Frühstück wurde der Hotelführung als Dank und Erinnerung an die schönen Tage im Hotel und die gute Betreuung ein BGEF-Wappen überreicht.

Hartmut Hoffmann überreicht der Chefin des Hotels zur Traube, Silke Martens, das BGEF-Wappen (Foto: Hoffmann)


Fazit

Wir hatten eine schöne Zeit in Brunsbüttel verbracht. Es war ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet worden, das hoffentlich jeder Teilnehmer genossen hat.

Meine Gudrun und ich danken Euch für euer Kommen und für die gemeinsame schöne Zeit mit den Teilnehmern des diesjährigen Jahrestreffens.

Hartmut Hoffmann